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Gesundheitsindikatoren – Epidemiologie – Human- und Sozialwissenschaften

Forschungsziele und Projekte des Forschungsschwerpunktes A


Die Ziele des Forschungsschwerpunktes A (Gesundheitsindikatoren – Epidemiologie – Human- und Sozialwissenschaften) sind:

  • Bessere Charakterisierung der Risikofaktoren, Validierung von biologischen Indikatoren sowie von Indikatoren für Lebensqualität und Gesundheit (mithilfe der frankreichweiten, vom Cancéropôle eingerichteten Plattform zur Lebensqualität), insbesondere bei Registerstudien (FASTEIN, PANCREAS-CGE).
  • Entwicklung von Indikatoren innerhalb der Kohorte bei Registerstudien (COBEQOL, Canto, NENO Artem).
  • Krebsregisterbasierte Studien (allgemeiner Art oder zu Krebserkrankungen eines bestimmten Organs) die die Identifizierung neuer Klassifizierungen und eine bessere Risikobewertung einer erneuten Krebserkrankung ermöglichen.
  • Messung der Auswirkung von Praktiken der Patientenversorgung auf Bereiche wie Prävention, Diagnostik und Pflege, insbesondere Analyse des Einflusses der Beziehung zwischen Patient und Pflegepersonal auf die wahrgenommene Qualität der Pflege und die Lebensqualität beider Parteien (Patient und Pflegepersonal). Entwicklung von Kommunikationsrichtlinien und Supportkanälen zur Optimierung dieser Beziehung (Projekt QualiCARE).
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Arbeit und Krebs. Für die Patienten: Analyse der psychosozialen Charakteristika, welche ihre Wiedereingliederung am Arbeitsplatz fördern bzw. behindern (Projekt TRACE). Für die medizinischen Fachkräfte und die Gesundheitseinrichtungen: Erforschung der die Lebensqualität des Pflegepersonals beeinflussenden Stressfaktoren (Entwicklung und Validierung einer spezifischen Stress-Skala für onkologische Pflegekräfte, Untersuchung des Einflusses der emotionalen Kontrolle auf das Wohlbefinden des Pflegepersonals).
  • Erforschung sozialer Ungleichheiten beim Krebsscreening (Projekt PARTICIPE).

Der Forschungsschwerpunkt A fördert die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen (Epidemiologie, Human- und Sozialwissenschaften) und strebt danach, neue Empfehlungen für die öffentliche Gesundheit zu erarbeiten, die der ganzen Gemeinschaft dienen

In diesem Bereich spielt der Cancéropôle eine zentrale Rolle, da er die Vernetzung von Akteuren und damit die Entwicklung neuer Projekte ermöglicht. Dies führt zu einer steigenden Anzahl multidisziplinärer Studien, an denen sowohl Epidemiologen als auch Human- und Sozialwissenschaftler beteiligt sind.

Internationales Kolloquium „Humanwissenschaften und Onkologie“

Dieses in Besançon veranstaltete Kolloquium fördert – durch die Schaffung von Interaktionsmöglichkeiten zwischen Wissenschaftlern und Onkologen – die humanwissenschaftliche Forschung in der Onkologie.

Bisherige Veranstaltungen:

 

Leitung des Forschungsschwerpunktes A


  • Dr Catherine LEJEUNE - Inserm 1231 "Epidémiologie et recherche clinique en oncologie digestive" / Inserm CIC-EC 1432, Dijon
  • Dr Magalie BONNET - Laboratoire de psychologie EA 3188, Université de Franche-Comté, Besançon

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